Ich packe meinen Koffer….

…und lege mir alles für die Reise nach Utah zurecht und ich nehme mir die Steffi, die Jeanette und die Doris mit.(ich hoffe, es werden noch einige mehr…) Ich hüpfe vor Freude im Kreis, denn wir haben es geschafft und wir dürfen nächstes Jahr nach Utah fliegen und dort unter anderem das Hauptlager von Stampin’up! besuchen. Es ist schier unglaublich für mich, dass ich diese Prämienreise jetzt schon erreicht habe. Es ist unreal, man kann es nicht wirklich fassen.

Und dann denke ich gerade  gerne an den Anfang zurück, als ich eine handvoll Kundinnen hatte, die stempelverrückt waren.  Anfangs konnte ich das Leuchten in den Augen kaum verstehen. Ich fragte mich, meine Güte, wie können sich die Frauen so über Stempel freuen! Ich war und bin Scrapbooker, das Stempeln war mir vor vier Jahren sehr suspekt. Ich war damals der Meinung, dass man ausschliesslich in schwarz stempelt und wie zur Hölle haben die Frauen die Stempel bunt gemacht? Oweh! Ihr amüsiert euch bestimmt gerade…was? Embossen, colorieren, matten? Fachchinesisch.

Kusstechnik, Rock’n roll…Wasserzeichen, häh? Wie gut, dass mich Heidrun und die Frauen meiner ersten Workshops schnell auf den Stempelgeschmack gebracht haben. Auf der ersten Stampin’Up! Veranstaltung haben sich viele geduzt. Mir wurde das Du angeboten und ich habe es  SEHR skeptisch angenommen,  hergott, woher sollte ich wissen, dass es so locker zugeht! Liebe Siggi, ich hoffe, Du hast mir verziehn.  Ach Gott, ich , die ALLE gesiezt hat, zeit meines Lebens. Bis dato.

Denn dann kam alles anders. Denn dann startete ich meine Zeit als Demonstratorin und ich habe heute wieder so einen Tag, an dem ich so dankbar bin, dass ich den Schritt gewagt habe. Dass ich so ein tolles Team habe. Das ich Kundinnen habe, die keine Kundinnen mehr sind, sondern so etwas wie…Familie. Wo ich herzlich eingeladen werde und mit offenen Armen empfangen werde, ja…um etwas zu verkaufen. Ja, mensch. Das ist doch kaum zu glauben, oder?

Ich liebe es. Ich geniesse es. Es ist eine Herausforderung ständig kreativ zu sein. Tag und nacht denke ich ans Stempeln. Immer noch. Und das hätte ich nicht gedacht.

Ich weiss gerade nicht, in welcher Reihenfolge ich euch danken soll. Oder Meiner Familie als erstes. Nein, erstmal das Team. Oder die Kundinnen…Erst DU? Ohne Kundinnen kein Verkauf. Ohne Kundinnen keine Teammitglieder, aber ohne die Unterstützung meiner Familie keine Zeit zum Stempeln und da sind wir wieder am Anfang.  Also.  Ich stelle mir gerade vor ihr steht alle vor mir. Vor Aufregung habe ich eine Gänsepelle und ein Schmunzeln im Gesicht.  Ich mache einen Knicks und ich sage herzlichen Dank. Anders kann ich es nicht beschreiben.

Und am besten kann ich mich doch mit einem gestempelten Kärtchen bedanken, oder?

Die Blümchen sind mit der Stanze aus dem Itty Bitty Stanzen Set gefertigt.

Und es ist ganz einfach, die Blüten gleichmässig zu knicken: Nehmt eine weiche Unterlage und drückt die Mitte der Blumen mit einer Falznadel oder Häkel- oder Stricknadel ein.  So ist die Falz schön gleichmässig. Easy, was? So viele von euch hatten gefragt, hier ist die Antwort.

Ich werde heute nacht nicht schlafen können. Ich habe pinkfarbene Ohren, mein Blutdruck kocht. Und glaubt mir…ich habe heute der Geburtstagsgesellschaft meiner Mamma nicht anderes erzählt. Die Armen. Aber es musste ‘raus. Ich freue mich so sehr. Und ich bin so dankbar.

Dankbar für dieses Glück , von dem ihr ein Teil seid.

Ganz herzliche Grüße, eure

Jenni

 

 

Torte. Geburtstag. Weltfrauentag.

Heute hat meine Mamma Geburtstag. Traditionell bekommt sie einen Kuchen geschenkt, diesmal sogar zwei. Den Schokokuchen fanden wir zum Anbeissen lecker. Ihr seht, wie Mika auf die Torte schielt… Ebenfalls gratuliere ich Marion aus meinem Team und Kiki Becker Aus W….. Alles Gute zum Geburtstag!

Dann kamen heute morgen meine bestellten Goodies von Tchibo und der Kurzzeitmesser war auch ein Hit. Mika hat den automatischen Apfelschäler ebenso getestet und für supergut empfunden. Natürlich habe ich mir die Lollimaker gekauft.

So, hier seht ihr den ErdbeerCheesecake.  Gott sei Dank hat die Gelantine ihre Dinste getan und die Cremes sind fest geworden. Geschmacklich ist die Torte topp. Beim Naschen war sie herrlich aromatisch, schön leicht und erdbeerig. Die Menge passte hervorragend in die Form, das gibt Pluspunkte. Jedoch ist mir der *Teiganteil* jetzt schon zu gering.  Ja, ja, ich weiss, es ist im Moment total trendy leichte Kuchen zu kreieren, aber für mich ist das eher eine Quarkspeise. Ich werde die Torte wohl bei zeiten abwandeln und die Creme auf einen guten Bisquit setzen. Und obenauf die leckeren Cookiemandelkrümel.

Die Schokomoussetorte mit Himbeeren. Geschmacklich wieder ein Traum. Der Boden aus Löffelbisquits und Schokolade ist eine Sünde und die Cremes sind schön fluffig. Die Himbeeren darf man auf keinen Fall weglassen sie geben besonderen Pfiff. Jedoch, dasselbe Problem. Boden zu dünn, zu viel Creme, eher Nachtisch anstatt Torte. In hübsch geschichteten Gläsern ist das ein super Dessert.Insgesamt stand ich für zwei Torten sechs Stunden in der Küche. Ohne Wartezeit, aber mit Spülen.

Fazit, saulecker aber aufwändiger, als in der Zeitung beschrieben. Und zu wenig *Boden*.  Ich bin dann mal weg.

Kaffee und Kuchen geniessen….